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:Bundesregierung verfehlt Wohnungsbauziel

Die Bundesregierung wollte 400.000 neue Wohnungen pro Jahr schaffen. Doch die Rahmenbedingungen seien schwierig, sagt Bundesbauministerin Klara Geywitz.
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Die Bauwirtschaft bezeichnet das Neubauziel der Bundesregierung schon länger als unrealistisch. © Sean Gallup/​Getty Images

Die Ampel-Koalition wird ihr Ziel, 400.000 neue Wohnungen jährlich zu schaffen, in diesem Jahr verfehlen. Das hat Bundesbauministerin Klara Geywitz eingeräumt. „In der Tat, wir werden 400.000 in diesem Jahr nicht erreichen“, sagte die SPD-Politikerin bei der Regierungsbefragung vor dem Bundestag.

Die Rahmenbedingungen seien schwierig, sagte Geywitz. Selbst 2021 sei das Neubauziel des damaligen Bauministers Horst Seehofer (CSU) von 375.000 Wohnungen mit weniger als 300.000 Wohnungen verfehlt worden, obwohl es damals historisch niedrige Bauzinsen und sehr viel Neubauförderung gegeben habe. „Deswegen gehe ich nicht davon aus, dass es in diesem Jahr mit den wesentlich schwierigeren Rahmenbedingungen zu einer sprunghaften Erhöhung von 25 Prozent der Baukapazitäten gekommen ist.“

Aus der Bauwirtschaft hatte es schon zuvor geheißen, die Bundesregierung könne ihr Ziel von 400.000 neuen Wohnungen nicht einhalten. Das Baugewerbe geht davon aus, dass in diesem Jahr 280.000 Wohnungen fertiggestellt werden, im kommenden Jahr nur noch rund 245.000.

Die Bundesregierung wollte 400.000 neue Wohnungen pro Jahr schaffen. Doch die Rahmenbedingungen seien schwierig, sagt Bundesbauministerin Klara Geywitz.
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Klara Geywitz: Die Bauwirtschaft bezeichnet das Neubauziel der Bundesregierung schon länger als unrealistisch.
Die Bauwirtschaft bezeichnet das Neubauziel der Bundesregierung schon länger als unrealistisch. © Sean Gallup/​Getty Images

Die Ampel-Koalition wird ihr Ziel, 400.000 neue Wohnungen jährlich zu schaffen, in diesem Jahr verfehlen. Das hat Bundesbauministerin Klara Geywitz eingeräumt. „In der Tat, wir werden 400.000 in diesem Jahr nicht erreichen“, sagte die SPD-Politikerin bei der Regierungsbefragung vor dem Bundestag.

Die Rahmenbedingungen seien schwierig, sagte Geywitz. Selbst 2021 sei das Neubauziel des damaligen Bauministers Horst Seehofer (CSU) von 375.000 Wohnungen mit weniger als 300.000 Wohnungen verfehlt worden, obwohl es damals historisch niedrige Bauzinsen und sehr viel Neubauförderung gegeben habe. „Deswegen gehe ich nicht davon aus, dass es in diesem Jahr mit den wesentlich schwierigeren Rahmenbedingungen zu einer sprunghaften Erhöhung von 25 Prozent der Baukapazitäten gekommen ist.“

Aus der Bauwirtschaft hatte es schon zuvor geheißen, die Bundesregierung könne ihr Ziel von 400.000 neuen Wohnungen nicht einhalten. Das Baugewerbe geht davon aus, dass in diesem Jahr 280.000 Wohnungen fertiggestellt werden, im kommenden Jahr nur noch rund 245.000.